Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete: Das Team hinter dem Projekt „Angekommen – Perspektiven für Geflüchtete“ gewinnt in diesem Jahr den Integrationspreis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Das Projekt sei in seiner Reichweite, Vielfalt und Nachhaltigkeit eines der größten durch Ehrenamtliche konzipierten, selbstorganisierten und operativ durchgeführten Integrationsprojekte der Stadt.

Team mit hohem ehrenamtlichen Anteil

Nach Ansicht der Jury sei besonders hervorzuheben, dass das Projekt seit 2014 von einem nahezu 100-köpfigen Team mit einem außerordentlich hohen ehrenamtlichen Engagement durchgeführt wird. Das Projekt ist breit aufgestellt. Es bietet Geflüchteten sowohl interkulturellen Austausch als auch die Teilnahme an Förderkursen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses. „Der wertschätzende und ressourcenorientierte Blick des Projektes ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Integration unmittelbar nach dem Ankommen in Wiesbaden bereits beginnen kann“, so  Sozialdezernent Christoph Manjura, Vorsitzender der Jury. „Dass seit seiner Gründung im Jahr 2014 bereits 1.400 Menschen an dem Projekt teilgenommen haben, ist eine beispielhafte Erfolgsgeschichte“.

Elf Kursstandorte in ganz Wiesbaden

Aktuell wird das Projekt an elf Kursstandorten im Stadtgebiet von Wiesbaden durchgeführt, so auch in drei großen Gemeinschaftsunterkünften. Alle Fäden laufen in den Unterrichtsräumen in der Kleinen Schwalbacher Straße zusammen. Hier finden im Rahmen des Projektes Kurse, eine offene Sprechstunde sowie Informationsveranstaltungen statt. Gemeinsam mit den Partnern Commerzbank-Stiftung und der Landesstiftung “Miteinander in Hessen”  wurde es möglich, dieses Projekt unter dem Dach und der Trägerschaft des Freiwilligen-Zentrums zu starten und durchzuführen. Weitere Unterstützung erhält das Projekt vom Amt für Zuwanderung und Integration der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie privaten und gewerblichen Spendern.

Integrationspreis 2018 – Projektteam „Angekommen – Perspektiven für Geflüchtete“

 

 

 

 

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